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SD-OP mittels ABBA-Methode (Magdeburg)

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tabor
Beitrag:

BeitragSD-OP mittels ABBA-Methode (Magdeburg)

 (p67680)
Verfasst am: 17. Jan 2009, 01:18
Antworten mit Zitat

Hallo an alle,

da im Net über die ABBA-Methode wenig zu finden ist, schreib ich hiermit für alle Interessierten meine Erfahrungen nieder.
Habe mich am 12.01.2008 im Magdeburger Klinikum Olvenstedt per ABBA-Methode operieren lassen. Mir wurde die linke SD entfernt aufgrund von einem kalten Knoten.
Nach einem ausführlichem Gespräch mit Frau Dr. Rendel und der Auswertung der Voruntersuchungen, konnte ich mich entscheiden ob ABBA oder konventionell, da ich "ideale Voraussetzungen" für die ABBA-Methode "mitbrachte". Da ich mich vorher schon so gut es ging darüber informiert hatte, und mir alle anderen Fragen kompetent und freundlich in Wort und Bild erklärt wurden, viel es mir leicht, mich für die ABBA-Methode zu entscheiden, denn für mich lagen die positiveren Gegebenheiten einer SD-OP eindeutig in der ABBA-Methode. Ich konnte nach 60 Stunden die Klinik wieder verlassen, hatte außer der üblichen Nackenschmerzen und der leichten Gewebeschwellung an Hals und Brustkorb keine Probleme und bin froh das es mir jetzt schon wieder so gut geht, ich wieder bei meiner Familie bin und alles so super gelaufen ist. Noch 14 Tage kürzer treten und mein Alltag hat mich wieder und natürlich ist der kosmetische Aspekt ein nicht unwesentlicher Punkt wenn man mitte 30ig ist.
Ich für meinen Teil habe die richtige Wahl getroffen und kann die Methode in dieser Klinik mit ruhigem Gewissen weiterempfehlen, da Kompetenz und Freundlichkeit mich durchweg begleitet haben.
Abschließend möchte ich noch danke sagen an Frau Dr. Rendel, Dr. med. Ridwelski und die Station B3.1 und hoffe mit diesem Artikel anderen Mut bei ihrer Entscheidung zu machen bzw. etwas helfen zu können.
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Turtle
Beitrag:

Beitrag

 (p67689)
Verfasst am: 17. Jan 2009, 11:47
Antworten mit Zitat

Hallo Tabor,

danke für deinen Bericht. Ich habe meine OP am 26.2. und wurde von der Klinik angerufen, dass auch bei mir diese Methode in Frage käme. Hatte mich dann nach Recherche im Internet (leider kaum fündig geworden) dafür entschieden. Mittlerweile kommen immer mal Zweifel auf... daher schön, von dir was positives zu lesen.
Wie groß war eigentlich dein Knoten und wurde trotzdem der Schnellschnitt während der OP gemacht? Vielleicht hast du Lust mal kurz zu beschreiben, wie genau bei dieser Methode vorgegangen wird.
Ich habe Aufklärungsgespräch etc. erst einen Tag vor der OP.
Wäre schön, was von dir zu hören.

Viele Grüße Turtle
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tabor
Beitrag:

BeitragABBA-Methode

 (p67808)
Verfasst am: 18. Jan 2009, 16:52
Antworten mit Zitat

Hallo Turtle,

mein Knoten war 27mm groß. Einen Schnellschnitt gab es nicht, war gutartig. Also kurze Schilderung:
Schnitt am linken und rechten Brustwarzenvorhof (ca. 5mm) für das Laserskalpel und ein Instrument zum sichbar machen des Stimmbandnerves damit man sieht wo man 'nicht' hin darf. Der 3. Schnitt rechte Achselnähe (2cm) für die Minikamera die das Operationsfeld 4 bzw. 6fach vergrößert auf einem Monitor wiedergibt. OP-Dauer 2 1/2 Stunden, danach Wachstation bzw. Zimmer (je nach Einschätzung des Risikos auf Nachblutung und nach Klinikeinstellung). Ich war 7.30 Uhr dran mit OP und 12.00 Uhr wieder auf meinem Zimmer. Danach stündlich Blutdruckmessung und 1mal Tropfwechsel. Ab 15.00 Uhr konnte ich trinken und ab 16.00 Uhr essen (Jogurt oder Suppe). Schlucken ging ganz gut und meine Stimme war auch gleich wieder da, erstmal nur normale Stimmlage. Es gab noch Eispacks für den Brustkorb gegen die Schwellung, die ich persönlich nicht sehr stark fand. Sicherlich sind Spannungsschmerzen in Hals und Brustkorb zu merken, aber optisch war es nicht so schlimm. Schlimmer fand ich die Schulter und Nachkenverspannungen aber da war ich eh vorbelastet.
Im Achselschnitt verblieb die Drainage 2 Tage, da ziemlich viel Wundsekret bei mir abging. 2 Tage nach der OP war dann noch Blutentnahme und HNO-Untersuchung, sowie Physiotherapie für den Nacken + Schultern. Alles war ok und ich konnte 16.00 Uhr die Klinik verlassen.
Wie bereits erwähnt, für mich war es die Richtige Wahl und ich würde es wieder so machen. Die Entscheidung muß jedoch jeder selbst treffen. Viel Glück und alles Gute.

Tabor
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