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Momo
Anmeldung: 18.10.08 Beiträge: 39 SD-Ca pT3b (3), pN1a...  50+ |
Beitrag: (p74155)
Verfasst am: 12. Jun 2009, 11:50 |
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Hallo,
ich habe in der vorigen Woche meine 2. RJT in der Nuklearmedizin-Station der Berliner Virchow-Krankenhauses hinter mich gebracht.
Diesmal bekam ich dort vorher ambulant an zwei Tagen je eine Thyrogen-Spritze, die ich gut vertragen habe (kein Vergleich zu den fast fünf Wochen mit forcierter Unterfunktion ...wie beim ersten Mal!).
Da mein TG-Wert bereits bei den beiden Blutuntersuchungen seit der 1. RJT unter der Nachweisgrenze lag, bekam ich diesmal nur die "halbe Dröhnung" und konnte schon am Morgen des 3. Tages wieder entlassen werden.
Das Ganzkörperszintigramm hat keine Metastasen und kein Rest-SD-Gewebe mehr dargestellt.
Außer regelmäßiger Blutkontrolle und selbstverständlich lebenslanger Tabletten-Einnahme bin ich nun wohl "über den Berg"......und natürlich GLÜCKLICH, GLÜCKLICH, GLÜCKLICH!!!
Gruß
Momo _________________ Werde Mitglied im Verein! Gemeinsam können wir mehr erreichen !!! |
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| diva511 |
Beitrag:
Verfasst am: 11. Sep 2009, 18:52 |
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Hallo zusammen,
als erstes möchte ich schreiben, dass es schon ganz klasse ist, dass es diese. Forum gibt. Einiges ist sehr Interressant zu lesen und irgendwo tut es g.ut zu wissen, dass man nicht so ganz allein mit dieser Krankheit ist. Am 28.08.09 bin ich ins KH in Dortmund-Mitte und ich muss sagen ich bin sehr froh, dass ich dieses KH gewählt habe. Die Station ST1 besteht aus 4 Einzelzimmern, Toilette und Waschgelegenheit sind getrennt von der Dusche. Am Aufnahmetag, nach der Kapseleinnahme durfte ich nicht mehr Duschen, erst wieder am nächsten morgen, war kein Problem. Ein sehr schönes Zimmer mit Telefon ( kostenpflichtig ), Fernseher ( frei ) einem kleinen Tisch mit Sessel und einem Radio/Kassettengerät, was aber am schönsten war, das war der riesige Balkon, dass da ein kleiner Metallschirm garnicht negativ auffiel, war ja klar. Der Balkon konnte auch vom Nachbarzimmer aus genutzt werden. Die anderen beiden Zimmer haben große Fenster, alles ist dort hell und auch geräumig. Die Station verfügt über eine Teeküche, die mit einigen Sorten Tee ausgestattet ist, wo man sich auch mit Mineralwasser frei besorgen konnte. Auf Wunsch wäre auch bestimmter Tee besorgt worden. Ebenfalls wurde seitens der Schwestern angeboten, kleinere Einkäüfe zu betätigen. Die Schwestern, die Ärzte und auch der Professor sind sehr Freundlich, Geduldig und Hilfsbereit, nehmen sich Zeit für Erklärungen und Beantworten auch gestellte Fragen, oder halten mal ein Pläusschen und das alles ohne zu murren. Auch die Nuklearmedizinische Ambullanz ist ausgezeichnet. Ich hatte manchmal das Gefühl ich bin Privatpatientin, obwohl ich das nicht bin. Sie machen dort einfach keinen Unterschied, jedenfalls habe ich keinen gespürt. Zum Essen kann ich sagen, ich habe es überlebt und deshalb kann es nicht schlecht gewesen sein, nein im Ernst, es war ganz in Ordnung. Ich bin froh dass ich es hinter mir habe, aber schlimm war es nicht. Als ich hier einige Beitrgäge gelesen habe, ist mir doch Angst und Bange geworden, doch ich hab es machen lassen und bereue es nicht. Ich hoffe der erwünschte Erfolg stellt sich bald ein und ich habe dann endgültig Ruhe. Ich wünsche allen hier gute Besserung und denjenigen die es noch vor sich haben Viel Glück und nur Mut. Liebe Grüße diva511 |
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| diva511 |
Beitrag:
Verfasst am: 11. Sep 2009, 19:13 |
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Hallo zusammen,
als erstes möchte ich schreiben, dass es schon ganz klasse ist, dass es diese Forum gibt. Einiges ist sehr Interessant zu lesen und irgendwo tut es gut zu wissen, dass man nicht so ganz allein mit dieser Krankheit ist. Am 28.08.09 bin ich ins KH in Dortmund-Mitte und ich muss sagen ich bin sehr froh, dass ich dieses KH gewählt habe. Die Station besteht aus 4 Einzelzimmern, Toilette und Waschgelegenheit sind getrennt von der Dusche. Am Aufnahmetag, nach der Kapseleinnahme durfte ich nicht mehr Duschen, erst wieder am nächsten morgen, war kein Problem. Ein sehr schönes Zimmer mit Telefon ( kostenpflichtig ), Fernseher ( frei ) einem kleinen Tisch mit Sessel und einem Radio/Kassettengerät, was aber am schönsten war, das war der riesige Balkon, dass da ein kleiner Metallschirm garnicht negativ auffiel, war ja klar. Der Balkon konnte auch vom Nachbarzimmer aus genutzt werden. Die anderen beiden Zimmer haben große Fenster, alles ist dort hell und auch geräumig. Die Station verfügt über eine Teeküche, die mit einigen Sorten Tee ausgestattet ist, wo man sich auch mit Mineralwasser frei versorgen konnte. Auf Wunsch wäre auch bestimmter Tee besorgt worden. Ebenfalls wurde seitens der Schwestern angeboten, kleinere Einkäüfe zu betätigen. Die Schwestern, die Ärzte und auch der Professor sind sehr Freundlich, Geduldig und Hilfsbereit, nehmen sich Zeit für Erklärungen und Beantworten auch gestellte Fragen, oder halten mal ein Pläusschen und das alles ohne zu murren. Auch die Nuklearmedizinische Ambullanz ist ausgezeichnet. Ich hatte manchmal das Gefühl ich bin Privatpatientin, obwohl ich das nicht bin. Sie machen dort einfach keinen Unterschied, jedenfalls habe ich keinen gespürt. Zum Essen kann ich sagen, ich habe es überlebt und deshalb kann es nicht schlecht gewesen sein, nein im Ernst, es war ganz in Ordnung. Ich bin froh dass ich es hinter mir habe, aber schlimm war es nicht. Als ich hier einige Beiträge gelesen habe, ist mir doch Angst und Bange geworden, doch ich hab es machen lassen und bereue es nicht. Ich hoffe der erwünschte Erfolg stellt sich bald ein und ich habe dann endgültig Ruhe. Ich wünsche allen hier gute Besserung und denjenigen die es noch vor sich haben Viel Glück und nur Mut. Liebe Grüße diva511 |
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dkr
Anmeldung: 19.07.09 Beiträge: 1083 Multifok. pap. SD-CA...  50+ |
Beitrag: (p77859)
Verfasst am: 11. Sep 2009, 19:47 |
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Ich hatte ja einen eigenen Thread dazu aber hier nochmal einen Kurze Zusammenfassung der wichtigsten Daten:
Die Therapiestation in Würzburg (Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin der Universität Würzburg, was für ein Namensmonster) ist völlig neu (Juli 2009).
Genaue Anzahl der Zimmer weiß ich nicht, schätze ca. 8. Alles Ein- und Zweibettzimmer.
Alle Zimmer sind mit eigener komfortabler Nasszelle ausgestattet, jedem Patienten seht ein ausreichend großer Schrank mit abschließbarem Wertfach zur Verfügung. Jedes Zimmer hat einen kleinen Kühlschrank.
Es wird zwar um sparsamen Umgang mit dem Wasser gebeten, aber es herschen keinerlei Einschränkungen bzgl. Waschen und Duschen, jeder darf, so oft er will. Vor der Applikation der Therapiekapsel, kann man einen Klinikschlafanzug bekommen, den man nach Abklingen dr größten Aktivität wieder abgeben kann, sodass man seine eigene Wäsche bei der Entlassung wieder mitnehmen kann.
Alle Betten sind komfortabel elektrisch verstellbar, über jedem Patientenbett ist ein Messgerät für die Restaktivitätsmessungen in die Decke eingelassen. Jedem Patienten steht ein kleiner Tisch mit Stuhl zur Verfügung. Jedes Zimmer verfügt über einen eigenen großzügigen Wintergarten. Der Patientengarten war zur Zeit meiner RJT noch nicht begehbar (Anfang August 09). Es gibt einen Aufenthaltsraum für die Patienten, den man, wie später auch den Patientengarten nachmittags zu bestimmten Tageszeiten für mehrere Stunden nutzen kann, wenn eine bestimmte Restaktivität unterschritten wurde.
Jedes Bett ist mit einem Multimediaterminal ausgestattet, Fernsehen und Internetangebot sind frei. Telefon ist über die üblichen Chipkarten verfügbar, über die auch das Patienten-WLAN abgerechnet wird (2,-EUR/Tag auch ohne Telefonbuchung möglich) falls man mit dem eigenen Laptop online gehen will. HTTP, HTTPS, FTP, IPSEC und weitere Protokolle werden unterstützt, mein mobile-VPN-Client kam allerdings nicht zu meinem Bürorechner durch. Mobilfunk (Telefon und Datenfunk) ist unbeschränkt erlaubt. UMTS-Empfang war allerdings nur im Wintergarten mit voller Bandbreite möglich.
Das Personal ist ohne Ausnahme überaus freundlich und herzlich, und bemüht sich wirklich einem den Aufenthalt so angenehm wie irgend möglich zu machen.
Natürlich wird der Strahlenschutz beachtet, und man bemüht sich weitgehend min. 2m Abstand zu den am stärksten strahlenden Patienten einzuhalten, aber die Sache wird nicht dramatisiert, und da offenbar jeder auf der Station immer über die aktuelle Aktivität der einzelnen Patienten informiert ist, handled man das sehr individuell. Solange ich meine Therapiekapsel noch nicht geschluckt hatte, war durchaus auch ein Plausch in geringem Abstand möglich. Auch am Morgen vor der Entlassung war es schon wieder lockerer.
Das Essen ist für Klinikverhältnisse, jedenfalls für die paar Kliniken, die ich vergleichen kann, gut bis sehr gut. Außer am ersten Tag hat man Auswahl für zwischen je 3 Mittags- und Abendmahlzeiten, die man jeweils noch mit Gimmicks wie Obst, Süßspeisen oder Jogurt abrunden kann. Auch bevorzugte Brotsorten können ausgewählt werden (Weiß- Misch- Vollkornbrot), das Frühstück kann ebenfalls nach Schwerpunkt (eher süß oder eher wurst- und käselastig) und Menge zusammengestellt werden. Leider ist es dann (was die Wurst- und Käsesorte anbetrifft) jeden Tag identisch. Kaffe, verschiedene Tees und Wasser können jederzeit in beliebiger Menge bestellt werden Zum Speicheldüsenschutz wird frisch gepresster Zitronensaft zur Verfügung gestellt. Für Bonbons, Kaugummi etc. muss man selbst sorgen. Einmal täglich besteht die Möglichkeit, sich aus der Cafeteria eine Bestellung liefern zu lassen (kleine Snacks, Schokoriegel, Getränke Zeitungen etc.) Ja, auch dort wollen sich erstaunlich viele Patienten BILDen, auch das können sie.
Wer mag und fit genug ist, kann sich ein Fahrradergometer auf's Zimmer stellen lassen und ein paar Kilometer abstrampeln.
Wer eine RJT unter Thyrogen insbesondere mit hoher Dosis macht, sollte sich wegen der 2 Tage Vorlauf für die Spritzen am Sonntag zur 1. Spritze aufnehmen lassen (das geht!). Dadurch ist er auf jeden Fall spätestens am Freitag auf Entlassungsaktivität runter. Am Wochenende werden wohl keine GKS gemacht, deshalb müsste man am Montag nochmal wiederkommen oder bis dahin drinbleiben, wenn man am Freitag noch nicht entlassen werden kann. Ich wurde am Montag aufgenommen, habe am Mittwoch die Therapiekapsel geschluckt und hatte Glück, dass ich Freitagmorgen schon soweit war.
Der Ablauf ist wohl überall ähnlich:
1. Tag Aufnahme, Ultraschall, Blutentnahme, kurze Einweisung, 1. Thyrogenspritze, Station darf noch verlassen werden.
2. Tag 2. Thyrogenspritze, Testkapsel. Staion darf noch verlassen werden.
3. Tag Messung der Jodspeicherung (Restgewebe), Therapiekapsel, ab dann Strahlenschutzbedingungen. Morgens und abends Messung der Restaktivität.
4. und weitere Tage morgens und Abends Messung.
Entlassungstag: Blutabnahme, Ultraschall, div Messungen, GKS, Arztgespräch, Entlassung.
Insgesamt habe ich mich in Würzburg sehr wohl und sehr gut aufgehoben gefühlt. Und werde für weitere RJD und falls nötig RJT auf jeden Fall wieder dort hingehen. |
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bigbessy Anmeldung: 06.10.09 Beiträge: 3 |
Beitrag: (p79024)
Verfasst am: 12. Okt 2009, 18:28 |
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hallo.auch ich möchte euren verein erst mal loben..hat mir schon sher viel aufschluss über meine krankheit gegeben...hier kann man sich ohne zeitdruck informieren,was beim doc oft nicht der fall ist ...
also bei mir wurden im Feruar 2009 kalte knoten festgestellt und mitte märz wurden sie in der 1.op entfernt,1tag nachdem ich zu hause war bekam ich den anruf dass es bösartig sei und mußte dann sofort zur 2.op antreten,wo dann die komplette sd u.lymphknoten entfernt wurden.
im april hatte ich meine 1.rjt im dreifaltigkeitshospital in lippstadt.die radiologische schließt an die chirugie an.es ist ein kleiner bereich für sich mit 2 zweibettzimmern ,dazu gehöhrend ein gem.bad,u.ein wc,und ein kleiner flur,der es in sich hat.die zimmer besitzenjeweils einen balkon und eine komplettglasfront..man hat ausblick auf den garten und das angrenzende wohngebiet...man sieht also noch was vom täglichen lebn.auf den balkonen giebt es sogar aschenbecher.auf besagtem flur stehen mehrere kisten mineralwasser mit u.ohne kohlensäure zur frein verfügung.des weiteren gibt es einen schrank ,dessen inhalt auch zur freien verfügung steht mit:versch.teesorten,lösl.kaffe,milch,zucker,süßstoff.zitronensaft,pfefer,salt,zwieback,riesentüten mit bonbons,zeitschriften,rätselhefte spiele also es ist vorgesorgt.das personal ist insgesamt recht freundlich,die einen mehr die anderen weniger .so wie überall.beim essen gibt es drei versch.gerichte aus denen man wählen kann,morgens u.abends gibt es noch einige extras zum auswählen,wie obst,kompott,joghurt,quark,salat milchsuppe ei.im kleinen flur stehen immer 2thermokannen mit heißem wasser für die getränkezubereitung,die werden bei bedarf auch wieder aufgefüllt.brauchwasser(wc,dusche)darf man benutzen wie man möchte.die zimmer haben Tv + Telefon was ja nie sooo billig ist.man kann die tage dort also ganz gut rumbekommen.
jetzt am 16.10.2009 muss ich zur 2.rjt mit vorheriger thyrogen-behandlung....dass wars zum thema rjt in lippstadt...einen bericht wie es mir ganz persönlich ging folgt in kürze..l.g.ute |
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Nikita Anmeldung: 24.11.09 Beiträge: 7 Schildrüsenentnahme ... NRW  30+ |
Beitrag: (p80877)
Verfasst am: 24. Nov 2009, 21:22 |
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Hallo,
ich war im November 2009 im Forschungszentrum Jülich untergebracht.
Nachdem man dort die üblichen Eingangsprozedere hinter sich hat geht eigentlich alles recht schnell.Kurzes Gespräch mit dem Pfleger über die Gepflogenheiten der Station und die Abfrage der Essenswünsche.Dies geht von "Welche Brotsorte?" bis zu "Joghurt und Obst?"Alles in allem sehr nett.
Die unterbringung erfolgt in einem Zweibettzimmer hübsch und sauber mit leichtem Krankenhauscharme.Schreckliche Kopfkissen also immer eins von daheim mitbringen =).
Zur weiteren Ausstattung gehört ein kleines sauberes Bad mit Dusche und ein abschliesbarer grosser Schrank fürs Hab und Gut.
Man kann bei der Anmeldung direkt Fernseher (1,35 Euro pro Tag) Telefon (1,40 Euro pro Tag + 10 Cent pro Einheit) und Internet (2 Euro pro Tag) buchen.Das Internet läuft über ein W-Lan Netzwerk sprich man benötigt eine W-Lan fähige Netzwerkkarte oder einen W-Lan Stick.Die gängigen UMTS STicks funktionieren dort nur mit Minimalem Empfang so das ein regelmäßiger Absturz der Internetleitung die Folge ist und ist auch zudem eigentlich verboten.Man bekommt auch ein Anleitungsblatt "How to do" und eine der Schwestern ist gerne bereit beim einrichten des Netzwerks behilflich zu sein.
Das Essen ist naja wie soll ichs sagen eher mittelprächtig.Morgens und Abends ist es echt nicht schlecht das Brot ist Frisch und nicht nur die übliche trockene Krankenhauspappe aber das warme Mittagessen ist trotz Vorsuppe und Nachtisch nicht wirklich lecker.
Die Krankenschwestern sind sehr nett und versuchen auch auf kleinere Fragen ausführlich zu antworten.Als Schutzmaßnahme tragen sie lediglich Handschuhe und betreten auch zum Essen bringen und abholen das Zimmer.Die Ärzte hingegen sind da etwas vorsichtiger denn zum messen der strahlung muss man sich dann an die Türschwelle stellen und aus sicherer Entfernung wird man dann "vermessen".
Rauchen ist im Zimmer nicht gestattet aber auf dem vom Zimmer begehbaren Balkon steht ein Aschenbecher und dort ist das Rauchen auch gestattet.Im Sommer stehn dort wohl auch Sonnenstühle die ich jetzt im November nicht wirklich gebraucht hätte.
Einen guten Tip habe ich noch.Wenn feststeht das ihr am folgenden Tag entlassen werdet packt am Abend vorer schon euren Koffer soweit wie es geht denn morgens gehts dort ziemlich rasant zu Türe auf "Sie werden entlassen packen sie bitte und warten draussen vorm Zimmer!" und da hat man schon so ein bischen das Gefühl die stehn mit einer Stoppuhr da.Man bekommt auch gerne noch nen Kaffee solange man draussen auf die Abschlussuntersuchung wartet aber es hat schon ein wenig was von Rausschmiss.
Alles in Allem kann ich sagen ich hab mich wohlgefühlt auch wenn ich das Zimmer nicht verlassen durfte und das Essen nicht so prall war. |
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Spatz11 Anmeldung: 20.11.09 Beiträge: 8 pap. Mikrokarzinom n...  40+ |
Beitrag: (p80934)
Verfasst am: 25. Nov 2009, 19:42 |
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Habe meine RJT Behandlung Anfang November bekommen.
Bei der Aufnahme haben die Schwestern und Ärzte erstmal die Verhaltensweisen erklärt, sprich Benutzung WC und Waschbecken ( im Zimmer ), den täglichen Ablauf, wo ich meine benutzte Wäsche hinlegen musste usw. , dass war sehr anstrengend, da die große Unterfunktion meinen Gehirn zu Match verwandelt hatte.
Habe eine Einzelzimmer bekommen, wegen der Hohendosis der RJT Kapsel, dort musste ich zwei Tage alleine bleiben. Hatte dort einen Balkon, dort durfte ich die ersten zwei Tage auch nicht drauf wegen der noch hohen Strahlung. Aber das Zimmer war gut mit Fernseher, Stereoanlage, Telefon und Videorecorder. Naja der Videorecorder wird bestimmt nicht mehr benutzt. Wer hat denn noch Videokassetten.
Die Schwestern, Pfleger und Ärzte haben die ganze Zeit großen Abstand von mir genommen (mindesten 2 m), hinter einer beweglichen Bleiwand haben, sie sich dann gestellt, wenn es etwas länger gedauert hat.
Die Versorgung durch die Schwestern und Pfleger war gut und waren auch alle sehr nett.
Nach zwei Tagen kam ich in ein anderes Zimmer , wo noch eine Patientin lag. Dann durfte ich auch endlich wieder Duschen , dieses durften wir nach kurzfristiger telefonischer Anmeldung ( Damit wir keinen im Flur zu nahe kommen) auch täglich machen .Nach vier weiteren Tage durfte ich dann endlich nach Hause.
Bekommen ist mir die Therapie einigermaßen, durch die hohe Dosis hatte ich wohl mehr Schwierigkeiten, als meine Bettnachberin. Meine Dosis war 8 mal höher als von Ihr.
Spüre leider heute immer noch die Nachwirkungen von der Therapie, aber lt. meines Hausarztes, wird dieses auch noch einige Zeit dauern. |
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bücherwurm
Anmeldung: 18.11.09 Beiträge: 29 11/2009: pap. SD-CA,...  30+ |
Beitrag: (p81184)
Verfasst am: 02. Dez 2009, 12:57 |
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Hallo,
komme gerade von der Isolierstation der Uniklinik Köln (bin gestern raus). Hier meine Erfahrungen:
Das war meine 1. RJT - also keine Ahnung von nichts.
Die Uni Köln ist sicher ein riesiger Komplex. Die Anmeldung hat mich eher an einen Flughafen erinnert oder an das Einwohnermeldeamt (Nummer ziehen und dann warten). Telefon gibt es als Flatrate ins deutsche Festnetz für täglich pauschal 2,50€. TV ist inklusive. Die Nuklearmedizinische Klinik dafür ist ein überschaubarer, eigenständiger Bau.
Nach der anstrengenden Anmeldung bin ich dann in die Station, war noch ein wenig gestresst aufgrund der Unterfunktion. Wurde von einer Schwester lächelnd empfangen mit dem Satz: "Nun legen Sie die Sachen mal in den Raum da und trinken erst einmal einen Kaffee und kommen zur Ruhe!" Super! Danach das Übliche: Aufnahmegespräch durch die Schwester, Verhaltensregeln (Duschen über Duschmarken, die man abends bekommt, für den letzten Tag einmal neue Wäsche beiseite legen, die man die Tage über nicht tragen darf, Wasserverbrauch etc.). Dann Essensbestellung - inkl. Frühstück und Abendbrot. Danach runter zur ersten Blutabnahme und Szintigraphie. Blutabnehmen war bei mir mal wieder eine Katastrophe, ich weiß auch nicht, warum... Das Ganze hat dann doch 4 Stunden gedauert, bis ich endlich auf mein Zimmer durfte. Da war ich dann ziemlich k.o. Ach so: Bettwäsche unbedingt selber mitbringen, sonst bekommt man so eine komische Fließbettwäsche, die ist eklig. Mein Bett wurde mir vorher auch noch bezogen, das musste ich nicht selber machen, sehr nett! Das Ambiente des Gebäudes ist freundlich und in angenehmen Farben (Wände sind NICHT weiß oder grau). Es gibt eine Gemäldegalerie, eine kleine Patientenbibliothek, einen Fitnessraum (da war ich aber nicht) und den Dachgarten.
Schwestern waren sehr nett, haben sich um einen gekümmert, natürlich immer mit Sicherheitsabstand. Hatte ein Einzelzimmer, das auch ein wenig bunt gestrichen war. Das Essen - na ja, das war nicht der Brüller, bin froh, dass ich wieder das essen darf, was ich will!!! Pro 2 Zimmer gab es eine Art Vorraum, hier wurde auch das Essen abgestellt, und wir haben es in die Zimmer geholt. Zu Trinken gab es immer Wasser (es stand immer ein voller Kasten im Vorraum), dann Tee oder Kaffee.
Morgens und abends wurde die Strahlenmessung durchgeführt (hier in einem Extraraum), ansonsten konnte man den ganzen Tag auf den Dachgarten (hier noch ein Aufenthaltsraum mit Klavier, Fernseher und DVD).
Ich war als Privatpatient da, deshalb weiß ich natürlich nicht, inwieweit die Arztvisiten bei den -sorry- Kassenpatienten ablief. Aber ich konnte in Ruhe meine Fragen alle klären, die ich hatte.
Die Kapseleinnahme erfolgte am 2. Tag. Danach durfte ich so ca. 22,5 Stunden (lt. Plan 24 Stunden, aber das wurde nicht so eng gesehen), mein Zimmer nicht verlassen. Das war schon ätzend, aber ja notwendig. Leider sind die Fenster in den Zimmer doppelt abgesichert, man kann die Fenster nicht öffnen. Die Klimaanlage hat anfangs etwas genervt, man gewöhnt sich dran.
Die Betten waren elektrisch, aber der Horror schlechthin: Das Bettzeug war in so einer Art Gummihülle (wohl wegen der Hygiene). Die erste Nacht habe ich geschwitzt wie nie in meinem Leben. Ich hätte heulen können! Habe dann mit der Schwester gesprochen und die hat mir dann erlaubt, den Gummibezug abzunehmen. Danach war es ok. Die anderen Patienten haben wohl weitergeschwitzt - also: immer fragen.
Immer nach dem Schichtwechsel kam die Schwester, hat sich vorstellt. So kannte man zumindest das neue Gesicht. Es wurde auch immer darauf hingewiesen, dann man jederzeit klingeln könnte, wenn man etwas braucht. Habe auch mal aus Versehen die Notklingel gedrückt, da war innerhalb von 10 sek. die Schwester da und fragte, ob alles in Ordnung sei. Man wird also sehr gut überwacht und betreut. Die Verständigung läuft über eine Gegensprechanlage, so wurden wir auch morgens mit einer Melodie und der netten Bemerkung: "Guten Morgen, liebe Patienten, bitte langsam wachwerden, wir rufen sie gleich einzeln zur Messung auf." geweckt. Die Schwestern inkl. der Küchenfrauen haben einen immer mit Namen angesprochen, man war also nicht Patient in Zimmer 2, sondern Frau ... oder Herr ... . Sehr persönlich.
Auf der ganzen Station gibt es 10 Zimmer, hier entweder Einzel- oder Zweibettzimmer. Sehr überschaubar.
Da wir zum Frischlufttanken nur auf den Dachgarten konnten, hatte ich nach kurzer Zeit nette Gespräche. Man wird da zu Verbündeten. Ich fand das gut.
Im Großen und Ganzen war der Aufenthalt echt ok, man muss da durch, kann ja auch die 6 Tage nicht viel anderes machen.
Die Uniklinik kann ich also wirklich empfehlen, fachlich sehr gut, nettes Personal (inkl. der netten Küchenfrauen), angenehmes Ambiente und die Möglichkeit, raus aufs Dach zu können - hier auch für Raucher wichtig - war das beste für mich.
Gruß Bücherwurm |
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Erasmus Anmeldung: 25.11.09 Beiträge: 1 pap. SD-CA Freiburg  40+ |
Beitrag: (p84922)
Verfasst am: 22. Feb 2010, 13:38 |
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Nach der ersten Operation, die Entfernung eines ca. 3,5cm im Durchmesser kalten Knotens Ende November, wurde mir zwei Tage später nach der erdrückenden Krebsdiagnose, die komplette SD entfernt. Die Operation durch Prof. Salm und Dr. Rothe kann ich trotz aller Umständen bestens empfehlen, da ich das KH bereits nach gesamt 7 Tagen und den zwei OP`s ohne offentsichtlichen Nebenwirkungen verlassen. Von den jeweiligen Ärzten im Loretto-KH erhielt ich alle medizinischen Unterlagen und Unterstützung für die anschliessenden RJT. So wurde zunächst mit der Uniklinik in Freiburg ein Vorstellungstermin zu einem Informationsgespräch vereinbart. Bevor dieses Gespräch mit dem jeweiligen Nuklearmediziner erfolgen sollte, wollte ich mit diesem Mediziner ein Telefongespräch führen, um die wichtigsten Fragen vorab zu beantworten. Vom Sekretäriat wurde ich mit einem Mediziner verbunden, welcher sich in Widersprüche verwickelte und mir irgendwann mitteilte, dass die RJT bei meiner Krebsart sinnlos wäre. Erst erhielt ich Hoffnung durch die operativen Ärzte und jetzt diese niederschmetternte Antwort durch diesen Mediziner von der Uniklinik Freiburg.
Durch diversen Nachforschungen im Internet, über bekannten Mediziner und dem Arbeitsmediziner meines Arbeitgebers und meiner SD-Ärztin, stiess auch auf die Uniklinik in Ulm. Eine kurze E-mail genügte schon und der verantwortliche Professor, Dr. Luster meldete sich telefonisch bei mir und wir vereinbarten einen kurzfristigen Termin zur Vorstellung. Die Vorstellung in der Uniklinik in Ulm verlief sehr gut, ich wurde medizinisch über alle Wirkungen und Nebenwirkungen aufgeklärt und ich konnte noch drei Tagen vor Weihnachten an meiner ersten RJT in Ulm teilnehmen. Die Therapie verlief genauso, wie von Prof. Luster beschrieben. Im Uniklinikum Ulm wurde ich als heilbarer Patient aufgenommen und sehr gut betreut. Der Nuklearmediziner Prof. Luster hat sich speziell auf die Behandlung mit der RJT spezialisiert.
Zur Unterbringung: Die stationäre Aufnahme klappte reibungslos, nach Ausfüllen der notwendigen Formularen, konnten die Isolationszimmer bezogen werden. Die drei Isolationszimmer befinden sich im Erdgeschoss mit einem wunderbaren Blick auf einen Garten mit Baumbeständen. Die Patienten können sich im Flur frei bewegen und sich gegenseitig besuchen. Lediglich zu den Besuchszeiten der Ärzte, Schwestern und dem Pflegepersonal müssen die Patienten zurück in die Zimmer und sich obligatorisch hinter eine Schutzwand stellen. Sonderwünsche, was das Essen oder Unterhaltung (DVD`s, Bücher, Zeitschriften, Spiele, usw.) anbelangt, wurden jederzeit erfülllt.
Fazit: das Uniklinikum in Freiburg ein Flop , das Uniklinikum in Ulm Top. |
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Ellen
Anmeldung: 17.08.03 Beiträge: 220 Med. SD-Ca; Multiple... München  30+ |
Beitrag: (p84964)
Verfasst am: 23. Feb 2010, 12:56 |
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Hallo Erasmus,
Prof. Luster nimmt aber in seiner Sprechstunde nur Privatpatienten, oder?
Gruß,
Ellen _________________ Gesundheit ist das Ausmaß an Krankheit, das es mir noch erlaubt, meinen wesentlichen Beschäftigungen nachzugehen.
Friedrich Nietzsche |
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| Urmel |
Beitrag: (p87512)
Verfasst am: 20. Apr 2010, 14:55 |
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| Der Bericht aus 2002 ist überholt. Hatte in der letzten Woche meinen dritten und hoffentlich letzten stationären Aufenthalt (meine Schilddrüse wurde operativ entfernt da ich ein papilläres Karzinom hatte). Vor meiner ersten Therapie im Dez. 2008 erhielt ich eine ausführliche schriftliche Information, die sich mein Hausarzt gleich kopiert hat, da ihm die Vorgehensweise in Essen auch nicht bekannt war. Es stimmt, die Zimmer sind nicht sehr groß und die Fenster sind nun mal in 2 m Höhe. Lt. Auskunft der Schwestern wird die Station ab Juni diesen Jahres renoviert. (u.a. neue Klimaanlage, wird dann hoffentlich leiser) Ich erhielt im Dez. 2008, April 2009 und April 2010 eine Dosis von 3000, 6000 und 1000 und war jeweils von Montag bis Mittwoch auf der Station. Um 09:00 Uhr muss man auf Station sein, am Mittwoch konnte ich nach dem Frühstück gehen. Zum Ganzkörperscann mußte ich dann nochmals nach Essen und erhielt dann auch das Ergebnis der Blutuntersuchung (Krebstiter). Bis auf leichtes Magendrücken und etwas Sodbrennen, das ich beim ersten Mal auf den Kaffee geschoben hatte, der ist wirklich nicht besonders, hatte ich keine Beschwerden. Das Essen hat sich schon gesteigert, ich kenne es noch von vor 25 Jahren (Frauenklinik). Aber bei dem kurzen Aufenthalt ist eine Vorbestellung schlecht machbar. Frühstück und Abendbrot sind o.k.. Die Ärztinnen haben mir immer alles gut erklärt. Die Klinik hat die Telefonkosten umgestellt, man muss sich eine Karte für mindestens 15 € ziehen, darin sind 5 € Pfand, den Pfand und Rest erhält man bei Nichtverbrauch zurück. Man bezahlt pro Tag 2,40 € Flatrate Telefongebühr, dafür kann man dann bis zum Glühen der Leitung sprechen. Der Preis ist besonders günstig für die vielen auswärtigen Gäste des Klinikums. Achtung Fußballfans, man kann für 2,50 € am Tag sky schauen, wird auch von der Karte abgebucht. Verkehrstechnisch ist das Klinikum gut per U-Bahn, Straßenbahn und Auto zu erreichen. |
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godless Anmeldung: 01.06.10 Beiträge: 14 SD-CA u.v.m. nrw |
Beitrag: (p89647)
Verfasst am: 10. Jun 2010, 01:48 |
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hallo berit,,
es ist zwar ein alter beitrag(bin neuling) , aber ich musste schwer grinsen. ich war seit 1992 ( 6 jahre wurde ich dorthin zitiert) ìnsasse`in essen. damals hatten sie noch den 60er style. hat sich dann doch zum glück geändert.
lg | Berit hat folgendes geschrieben: | Hallo,
ich war im November 2002 zur ersten RJT in der Uniklinik Essen und war ganz zufrieden.
Alle hatten ein Einzelzimmer, wobei es wohl mal passieren kann (bei Überbuchung), daß man zu zweit aufs Zimmer muß, war aber zu meiner Zeit nicht der Fall.
Bis 10 Uhr sollte man dort sein, dann Blutabnahme, Urinprobe, kurzes Gespräch etc. Dann Mittagessen (das Essen ist wirklich nicht so toll, man konnte nie auswählen, das machten die Schwestern, und ich hatte das letzte Zimmer, so daß ich den letzten Mist bekam, der noch da war, ich fand's nicht so toll, naja), und dann konnte ich noch bis kurz vor 15 Uhr raus. Dann gibt es die Kapsel und danach "Einzelhaft". Nur zum Messen am frühen Morgen durfte man das Zimmer verlassen, ansonsten nicht. Das Zimmer war ok, Fenster zwar hoch oben, aber TV kostenlos und Telefon gegen Gebühr (besser anrufen lassen, das Krankenhaus nimmt es von den Lebendigen). Man teilt sich die Toilette mit dem Nachbarzimmer, war aber ok. Waschbecken im Zimmer, keine Duschmöglichkeit. Wobei ich am übernächsten Tag um 8 Uhr morgens wieder nach Hause durfte, also kein Thema, nur 1x ohne Dusche, auch nicht schlimm. Kleidung, persönliche Dinge etc. durfte ich alle mitbringen und sofort wieder mitnehmen, fand ich gut, denn es war recht kalt unten im Keller und ich hatte warme Sachen dabei.
Es gab Zitrone am Kapseltag zum Lutschen und Wasser soviel man wollte die 2 Tage über. 1 Woche nach "Einlieferung" muß man dann nochmal zum Ganzkörperszintigramm und das wars. Dann wieder nach 3 Monaten zur 2. RJT.
Insgesamt war der Aufenthalt ok, ich hätte mir nur noch mehr Informationen gewünscht, man hält den Patienten doch etwas für dumm und wenn man nicht nachfragt, dann erfährt man nix. Die Schwestern und Pfleger waren aber sonst sehr nett. Und das Einzelzimmer mit TV war genial.
Gruß Berit |
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Lottchen66
Anmeldung: 10.06.08 Beiträge: 8 Mäßig diff. pap.sd-c... Leipzig  40+ |
Beitrag:  (p89720)
Verfasst am: 11. Jun 2010, 20:44 |
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Hallo,
Möchte mich auch mal zu Wort melden und über meine Erfahrungen aus der Nuk in der Leipziger Uni-Klinik berichten.
Muss aber dazu sagen, war 2004 in der MHH Hannover zu einer RJT und einer RJD, kann von dort nicht wirklich was gutes berichten, aber da haben ja schon einige was darüber geschrieben.
In der Leipziger Uni bin ich seit 2006 ne Art Dauergast 2 RJT und 3 RJD und vom 23.6 bis 25.6 wieder zur RJD. Dort wird man von netten Schwestern empfangen. Erst wird ein Fragebogen ausgefüllt, ob Allergien, was für Medikamente, Gewicht, Grösse usw. dann geht’s aufs Zimmer. Dort sind 2 Bettzimmer. Hatte bisher immer Glück mit der Zimmergenossin, auch wenn schon einmal fasst 70 die eine Dame. Sachen auspacken und die auf Heimweg wieder angezogen werden müssen in Koffer/ Reisetasche die dann aus dem Zimmer gebracht werden. Waschlappen, Handtücher und Bademantel bekommt man von dort. Dann muss man 1 bis 2 Std warten bevor man die Kapsel bekommt, in der Zeit nix essen nur etwas trinken. Kurz vorher noch das Arztgespräch und Blutentnahme. Dann bekommt man einen Mundschutz den man je nach Aktivität 24 Std und noch länger tragen muss. Weil über den Atem auch ausgeschieden wird. Zum Essen und waschen darf man den jedoch abmachen
Über den Betten befindet sich ein Messgerät in der Decke wo die Aktivität gemessen wird, das ist immer an aber trotzdem muss man 3mal täglich eine halbe Std ruhig auf dem Bett liegen. Da merkt man erstmal wie lang ne halbe Std ist
Nasszelle hat jedes Zimmer und duschen darf man immer, ist zwar komisch immer auf den Knopf zu drücken da nach kurzer Zeit das Wasser stoppt, aber den Dreh bekommt man schnell raus.
Das Zimmer mit TV, Kaffeemaschine und Wasserkocher ausgestattet, steht alles auf einem hellem freundlichen Sideboard, bis auf TV, der hängt an der Wand Kaffee, Tee, Wasser, Milch, Zucker, Salz, Senf usw. gibt’s im Sideboard zur freien Verfügung, das auch einen Kühlschrank beinhaltet. Telefon gibt es auch, aber da ich Handy-Flat hab kenn ich mich mit den Preisen dort nicht aus. Internet ist etwas blöd gemacht, man muss sich vorher irgendwie selbst ein Anbieter suchen und wäre wohl auch teuer gewesen. Das war mir dann zu kompliziert und hab mir ein D1 Stick gekauft, mit dem der Empfang ganz gut war. Der Empfang einiger Netze auf der Station ist ja ab und zu bissel schlecht.
Die Schwestern bleiben auch schon mal auf ein kleines Schwätzchen im Zimmer natürlich mit nötigen Abstand, da kommt man sich nicht ganz so abgeschieden vor.
Essen ist soweit Ok, zum Mittag kann man einen Tag vorher zwischen einigen Essen wählen, auf Zettel ankreuzen. Zum Frühstück und Abendbrot kommen die Schwestern mit einen Wagen vor die Tür und man darf selbst wählen.
Am Tag der Entlassung, bei RJD der dritte und bei RJT der vierte bzw. fünfte Tag, kommt darauf an wie man das RJ ausgeschieden hat, wird eine Ganzkörperszinti gemacht, hab immer das “Glück” ne dreiviertel Std unter dem Gerät liegen zu müssen, bei anderen meistens nur ca 20 min. Aber tut ja nicht weh, strengt nur an die ganze Zeit ruhig liegen bleiben zu müssen. Aber wenn man weiss das es nach Hause geht dann nimmt das in Kauf
Liebe Grüsse
Silke _________________ Nur das Glück, das man anderen bereitet, führt zum eigenen Glück.  |
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| gilla-t |
Beitrag: (p90824)
Verfasst am: 09. Jul 2010, 18:57 |
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also ich war in dem Schilddrüsenzentrum Hürth,
es war einfach toll,
tolle Zimmer, ist natürlich auch eine Privatklinik
einen Garten mit Liegestühle und nur Patienten die alle das gleiche hatten
so das wir den ganzen Tag im Garten sitzen konnten
es war einfach erholsam, wir waren zu 6 Frauen und haben den ganzen Tag gelacht und erzählt, kann ich also nur empfehlen. |
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Harald
Anmeldung: 12.05.99 Beiträge: 6220 fol. SD-CA 97  40+ |
Beitrag: (p90887)
Verfasst am: 12. Jul 2010, 10:19 |
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| gilla-t hat folgendes geschrieben: | | ... nur Patienten die alle das gleiche hatten |
Hallo,
ich vermute mal, dass sich um Radiojodtherapien von gutartigen Automien handelte, und nicht um Schilddrüsenkrebs.
Therapien von gutartigen Schilddrüsenerkrankungen werden wesentlich häufiger durchgeführt.
Ich finde die Radiojodtherapie des Schilddrüsenkrebs sollte man jedoch besser in einer Klinik machen, die auch viele Schilddrüsenkrebspatienten behandelt, und dies sind doch eher die Unikliniken.
Viele Grüße
Harald _________________ 11. Großes Herbsttreffen 2010 - Nürnberg 22.-24.10.10 -
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