| Autor |
Beitrag |
Raphaela Anmeldung: 03.12.07 Beiträge: 11 Pap. SD-CA, Bronchia... Saarland  50+ |
Beitrag: (p55667)
Verfasst am: 16. Feb 2008, 13:43 |
|
|
Einen wunderschönen guten Tag allerseits
Seit 10 Uhr bin ich wieder zu Hause, nachdem ich am Mittwoch meine 2. RJT angetreten hatte, und da das jetzt wieder eine neue Erfahrung war und sich mittlerweile auch ein bißchen was geändert hat, möchte ich gerne nochmal berichten. Außerdem wurde mir gleich nach dem "Einchecken" erzählt, daß die gesamte Station meinen Bericht hier gelesen hat, weil ich damit eine Pfälzerin !!! ( ) ins Saarland gelockt hatte - und ich bin mir ziemlich sicher, daß sie auch diesmal nach meinem Bericht Ausschau halten werden - *wink*
Gleich am Anfang wurde ich gefragt, wie's mittlerweile mit dem Rauchen aussieht, und dann wurde mir - absolut unerwartet - von der Oberschwester ein Aschenbecher (!!!) in die Hand gedrückt mit der Bitte, meine Zigaretten doch da drin zu entsorgen statt draußen auf dem Flachdach oder in der Toilette: Man hat ein Einsehen mit den Rauchern, die da tage- oder mitunter sogar wochenlang in "Einzelhaft" verbringen müssen - zumal der Entzug sich ganz sicher auch nicht eben positiv auf das Befinden der Patienten auswirkt. Natürlich sollte man das Rauchen aber auf ein absolutes Minimum reduzieren - zumindest wenn man sich nicht, wie ich, auf einen der Stühle stellen und sich aus dem Fenster lehnen kann (ich will ganz sicher nicht in einem verqualmten Zimmer schlafen und würde das schon gar keinem Nichtraucher zumuten, der vielleicht nach mir in das Zimmer kommt).
Beim späteren Arztgespräch mußte ich dann leider einen Schock hinnehmen: Die Ärztin informierte mich, daß mir diesmal die gut vierfache Dosis vom letzten Mal gegeben würde, also wohl sicher nix mit Freitag nach Hause gehen - und ich hatte mir nur für 3 Tage Tee und Futter mitgenommen Zum Glück für mich hatte die hier mitlesende Pfälzerin ihren zu viel mitgebrachten Brennesseltee aber der Station vermacht, und da den irgendwie keiner wollte, habe ich mir davon 2 Kannen einverleibt - herzlichen Dank ins Nachbar-Bundesland
Am Donnerstagmorgen war meine Strahlung mehr als dreimal so hoch wie letztes Mal, und gestern dann so hoch wie letztes Mal donnerstags - ich wurde seelisch und moralisch darauf vorbereitet, erst Sonntagmorgen nach Hause zu dürfen Ich habe der Ärztin dann aber das Versprechen abgerungen, mich schon am Samstag nachmittags nochmal zu messen und mich dann ggf. doch noch Samstag zu entlassen. Das war auch gut so: Ich wurde Donnerstag + Freitag von 100ern auf 125er Thyroxin hochgesetzt und heute morgen auf 150er - und ich fing gestern abend schon an, im Zimmer rumzulaufen, weil ich es im Bett einfach nicht mehr ausgehalten habe. Ich habe mir dann auch um 23 Uhr noch eine Kanne Tee gekocht und die komplett getrunken - es war eine etwas unruhige Nacht... Aber heute morgen dann die frohe Botschaft: Grad auf 3,5 - ab nach Hause!
Montag muß ich wieder zum Szintigramm, und dann stellt sich heraus, ob ich im August eine 3. RJT brauche - ich hoffe es nicht, obwohl ich mich auch dieses Mal den Umständen entsprechend sehr wohlgefühlt habe. Und für den Fall, daß Ihr wirklich wieder hier lest: Ich hoffe, Sie kommen mit den Rundstricknadeln klar, Chefin
Raphi |
|
 |
|
 |
Leni Anmeldung: 09.01.08 Beiträge: 6 |
Beitrag: (p56090)
Verfasst am: 22. Feb 2008, 10:54 |
|
|
Hallo an alle,
meine RJT war im Januar 2008.
Für mich war es eine eine riesige Erleichterung, daß sich die ganzen
Vorraussagen nicht erfüllt haben.
In der Uni-Klinik Dresden bekam ich am Tag meiner Anreise meine
beiden Kapseln und verbrachte 3 Tage in einem 3-Frauen-Zimmer.
Die einzigen Vorgaben waren, auf dem Bett sitzen zu bleiben, wenn die Schwestern das Zimmer betreten und nur in den Flur zu gehen, wenn kein Personal auf dem Gang ist.
VLG Leni |
|
 |
|
 |
Mietze Anmeldung: 28.12.07 Beiträge: 17 fol. SD-CA Baden-Württemberg  20+ |
Beitrag:
Verfasst am: 25. Feb 2008, 13:03 |
|
|
Es handelt sich um eine Belegstation, d.h. die Ärzte kommen ein oder zweimal am Tag auf Station vorbei und sind ansonsten in ihrer Praxis, die in der Nähe der Klinik ist.
Von ca. 8.00 Uhr - 16.30 Uhr ist immer eine Schwester da, außerhalb dieser Zeit kann man in dringenden Fällen, die zuständige Schwester über Telefon oder Patientenklingel erreichen.
Ausstattung:
- Einzelzimmer (zumindest während ich dort war) mit kleinem Bad (Toilette, Dusche, Waschbecken), kostenlos Fernsehen, Radio, Telefon (kostenloser Anschluß, nur die eigentlichen Telefongebühren müßen gezahlt werden), total bequemer gelber Ledersessel
- Aufenthaltsraum mit Trim-Rad, verschiedenen Büchern und Tageszeitung
- Versorgungsraum mit Kühlschrank gefüllt mit Milchprodukten und für Selbstmitgebrachtes; heißem Wasser für versch. Tees, Kaffee, Cappuccino; Sprudel und verschiedene Obstsäfte; verschiedenes frisches Obst
+
-nette Schwestern
-Frühstück- und Abendbufet (da ist für jeden was dabei)
- schöne Aussicht zum Aufenthaltsraum raus
-
- in die Patientenzimmer kommt kaum oder gar kein Tageslicht!
- teilweiße laut, da LKW-Zufahrt zur Küche und auch schon morgens um 6.00 Uhr abgeladen wird
Mittagessen kann von super lecker bis nicht so toll variieren, man kann auswählen zwischen Vollkost, leichte Kost und Vegetarisch.
Meine "Überlebensstrategie":
Mit sehr viel Telefonieren, stricken und Schokopudding (für die Depri-phase) hab ich die Zeit dort (vier Tage) ganz gut Überstanden. |
|
 |
|
 |
| Tanja1901 |
Beitrag: (p56306)
Verfasst am: 25. Feb 2008, 15:22 |
|
|
| Yvy hat folgendes geschrieben: | Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart
Juli 2003 + November 2003
Ablauf ähnlich den bereits genannten Kliniken. Die psychologische Betreuung seitens der Ärzte war bei der 1. RJT recht unsensibel. (Frage an eine 28-Jährige: "Können wir davon ausgehen, dass ihr Kinderwunsch abgeschlossen ist" - ohne Erläuterung, inwiefern sich radioaktive Belastung auf Gebärfähigkeit etc auswirkt). Auch wurde ich mit einer sehr hochdosierten älteren Dame ins Zimmer gebracht. Die Schwestern klärten uns auf, dass wir beim Essen nicht gemeinsam an den Tisch sollten, da die Dame mich zusätzlich belastet. Ich wurde erst nach mehrmaligen Nachfragen verlegt.
Ansonsten waren die Zimmer sehr hell und freundlich, die Schwestern sehr jung und nett.
Nach dem Abstrahlen (von "rot" auf "gelb") konnte man auf die eigens für die Nukleartherapie angelegte Dachterasse, was das Unterfunktions-Gemüt deutlich aufgehellt hat.
Trotz der o.g. mäßig sensitiven Betreuung fühlte ich mich fachlich gesehen gut aufgehoben und bin dort weiterhin zur Kontrolle (GKS). Die Dame im Sekretariat hat mit ihrer hilfsbereiten freundlichen Art dazu beigetragen, die ersten RJT-Erfahrungen ad acta zu legen.
Herzliche Grüße
Yvy |
Hallo Yvy.
Meiner mum ist die schilddrüse rausgemacht worden sie hate einige knoten 5 davon bösartig .Sie muß jetzt auch diese radio...kapsel schlucke und geht auch ins Robert -Bosch is sie da gut aufgehoben?? Sie hat da fürher ihr krankenschwesterausbildung gemacht..Mfg tanja
PS: Wäre nett wenn sie mir antworten würden. Tadi711 @ arcor.de
Yvy |
|
 |
|
 |
| basedowbn |
Beitrag: (p57444)
Verfasst am: 21. März 2008, 10:58 |
|
|
Hallo!
Habe vor meiner Aufnahme Hier gelesen, das schon einmal Jemand im "alten " Teil der Therapiestation behandelt wurde und leider vergebens auf eine Aktualisierung gewartet, wie die neue Station wohl ist...Nun bin ich es, die aktualisiert
Seit gestern befinde ich mich also auf der Therapiestation der Bonner Uniklinik. Ob der Trakt neu ist, weiß ich nicht, aber wenn, dann war Hier kein guter Architekt am Werk...
Es gibt Hier 16 Betten.Ich liege auf einem 3 Bett Zimmer und denke das es max. zwei 2-Bett Zimmer gibt. Über Ostern ist es Hier ziemlich voll,allerdings sind wir zu Zweit und das ist wirklich angenehm.
Wir haben einen Fernseher auf dem Zimmer und das Benutzen von Handys und Notebooks ist garkein Problem.Man sollte sich nur Gedanken über einen eigenen Internetzugang machen, denn den gibt es Hier nicht.(Allerdings gibt's ja mittlerweile sehr gute Handys,die als Modem fungieren )
Es gibt für Frauen und Männer je 1 Toilette und 1 Dusche auf dem Flur.Man wird zum Wassersparen angehalten, aber 1x tägl.Duschen ist garkein Problem. Zu erreichen mit Gummiüberschuhen und Handschuhen.Das sind Hygienevorschriften und die sind auch ok.
Waschbecken sind im Patientenzimmer.Das Essen wird 3x täglich an die Türe gebracht und man nimmt es sich dann.Wasser sowie Tee und andere Getränke stehen 24h am Tag auf dem Flur und es gibt keine Einfuhrbeschränkung.Lediglich eine Einfuhrliste, die man führen soll,was aber auch ken Problem darstellt,denn Zeit ist ja genug
Das Personal ist total freundlich und zugewandt.Der Garten ist nicht wirklich die Wucht, aber es ist frische Lift und man muß nicht zwingend zu Dritt sein um raus zu dürfen.
Alles in Allem ist es ganz ok Hier.Ich fühle mich gut aufgehoben und habe ja auch keinen Luxus Urlaub gebucht.
Man darf sich zum Zeitverteib Alles mögliche mitbringen und natürlich auch alle seine Sachen bei Entlassung wieder mitnemen.Hab sogar ne Decke dabei und das war kein Problem.
Muß wahrscheinlich noch ein 2. Mal kommen und werde sicher wieder Hierher gehen. |
|
 |
|
 |
johnny-walker Anmeldung: 15.03.08 Beiträge: 2 Fol SD-Ca Siegen  50+ |
Beitrag: (p57996)
Verfasst am: 03. Apr 2008, 22:47 |
|
|
Vorab: Die Therapiestation in Bonn zieht im kommenden Frühjahr in neue Räumlichkeiten. Dort soll es nur noch Zweibett-Zimmer mit Duschen geben.
Die derzeitige Situation ist sicher nicht als optimal zu bezeichnen, aber unter den gegebenen Umständen durchaus akzeptabel. Ich habe mich medizinisch kompetent versorgt gefühlt, das Personal war ausgesprochen freundlich, hilfsbereit und zuvorkommend. Leider gab es während des Aufenthalts erhebliche Probleme mit der Vakuum-Toilettenanlage bis hin zum totalen Ausfall - eine durchaus chaotische Situation. Der "Therapiegarten" verdient diesen Namen nicht wirklich. Durch seine Lage erinnerte er mich eher an ein paar Quadratmeter auf dem Grund eines Bombentrichters. Zudem ist er das Refugium der Raucher und bietet deshalb trotz "Freilandaufenthalt" nicht unbedingt frische Luft. Für isolierte Patienten würde aber ein Garten ideal sein, denn das Gefühl des Eingesperrtseins stellt sich doch sehr schnell ein. Vielleicht bringt die neue Station aber auch hier entsprechende Veränderungen mit sich. |
|
 |
|
 |
| Yula Pap. SD-Ca. 08 München  40+ |
Beitrag:
Verfasst am: 05. Apr 2008, 18:49 |
|
|
Hallo,
Hier ist mein Bericht aus der TU-Klinik "Rechts-der-Isar" in München (MRI).
Tipp: Vor dem Aufnahmetermin lohn es sich bei der Station (Nuklearmedizin, Station 8/0) über die Aufenthaltbedingungen sich zu informieren.
Es gibt ein Infoblatt „Die RJT- Information für Patienten“ mit nützlicher Auskunft.
Generell ist kein Besuch erlaubt, aber man darf u.U. selber raus, ob aus der Station oder gar aus der Klinik. Von dieser Möglichkeit habe ich reichlich Gebrauch gemacht. Dazu später im Bericht.
Die Zimmer:
In der Regel 1- oder 2- Bettzimmer. Privatpatienten werden möglichst, egal wie versichert, in einem 1-Bettzimmer untergebracht. Die Anzahl der Zimmer, die für die Hochtherapie geeignet sind ist begrenzt, so dass für die kritischen 24 Stunden nach der Kapseleinnahme, je nach Belegung, ein Zimmerwechsel evtl. erforderlich sein kann.
Die Station befindet sich im 2.OG. Ich war in 2 verschiedenen Zimmern (musste wg. eines Belegungs-Engpass für die Hochtherapie ein Mal umziehen), beide hell und sauber mit einem großen Fenster entweder zur Straße oder zum Innenhof hin, so dass ich nicht das Gefühl hatte von der Außenwelt abgeschnitten zu sein. Ich konnte immer die Leute auf der Straße bzw. im Hof beobachten. Die Fensterflügel sind nur zum kippen.
WC (a la Flugzeug-Toilette) und Waschbecken mit Sammelbehältern im Zimmer. Wasserhahn mit Sensor. Das Wasser stoppt automatisch. Duschen sind auf dem Flur und werden mit einer Münze betätigt: Die Münze reicht für 3 x 1 Minute Wasserfluss. Haarwaschen ist daher kein Problem. Allerdings da das Abwasser gesammelt wird, darf man nur jeden 2. Tag duschen.
Bett mit einer brüstungshohen Bleiwand als Schutz fürs Personal.
Handtücher und Waschlappen werden bereitgestellt.
Safe für Wertsachen ist vorhanden.
Für die Hochtherapie, je nach Erfordernis, bekommt man die schicken Kliniknachthemd mit Morgenmantel. Diese sollen nach der Einnahme der Kapsel für ca. 24 Stunden angezogen werden. Sonst kann man die privaten Klamotten / Pyjama anziehen.
Unterhaltung / Ausstattung / Media-Welt:
Telefon neben dem Bett gegen Tagesgebühr.
TV -und (Wichtig!) DVD-Gerät kostenlos im Zimmer! Man kann vor Ort aus der SZ-Serie DVD’s sich ausleihen. Ich habe mehrere DVD-Filme mitgebracht und ein privates Kinowochenende veranstaltet.
Radio muss man selbst mitbringen. Der Empfang war miserabel, vielleicht wegen der Bleiwände. Habe gleich ein Radio-CD-Player dabei gehabt mit entsprechenden vielen CD’s.
Mit Filmen und Musik kann man die Isolation sogar genießen!
Bei einem 2-Bettzimmer sollte man aus Rücksicht auf die Nachbarn Kopfhörer mitbringen oder welche in der Klinik besorgen.
Am Flurende gibt es die so genannte „grüne Ecke“ als Aufenthaltsraum mit Büchern, Zeitschriften und Brettspielen. Hier gibt es jeden Mittwochabend ein live Klavierkonzert! Vom Konzert kann ich leider nicht bereichten, da ich von Donnerstag Auf Montag stationiert war. Fast zu schade…
Verpflegung:
Das Essen war wirklich OK. Auswahl aus 3 verschiedenen Menüs: Vollkost, Leichtkost und vegetarisch. Man kann die Größe der Portionen selbst bestimmen. Zum Frühstück gibt es eine Auswahl aus verschiedenen Arten Brot und Brötchen / Semmeln, Müsli, Joghurt und Getränken. Allerdings kocht die Klinikküche ausschließlich mit Jodsalz und es stehen Fisch und Pizza-Tonno auf dem Speiseplan. Auf meiner Nachfrage zur jodarmen Ernährung vor der RJT meinten die Ärzte es kämme auf die Mengen an und diesen seien unbedenklich. „Hauptsache nicht jeden Tag Sushi essen“. Da habe ich manchen Verzicht der letzten Wochen bereut…
Wasser und Tee bekommt man von der Station soviel man will.
Zitronen und Salbeilutschbonbons werden von der Station bereitgestellt.
Mitzubringen:
Die Station empfiehlt folgendes Mitzubringen:
- 2-3 Nachthemde oder Schlafanzüge
- Unterwäsche und Socken je nach Kälteempfindlichkeit
- bequeme Freizeitbekleidung, evtl. Jogging- oder Traininganzug.
- eine Liste mit der genauen Bezeichnung der Medikamente die Sie augenblicklicht einnehmen mit Originalverpackungen.
- Freizeitbeschäftigung z.B. Handarbeit, Lesestoff, Radio.
und ich empfehle:
- DVD’s
- CD-Player
- Kaugummi und Drops (Irgendwann mal konnte ich die Zitronen nicht mehr anschauen…)
Ablauf:
1. Tag : Aufnahme vormittags. Blut- und Urinuntersuchung und DS-Sonographie (Außer Urinuntersuchung habe Ich die anderen am Tag zuvor ambulant gemacht, da ich nicht wusste ob mein TSH Wert hoch genug ist. Dazu könnt ihr meinen Beitrag „RJT bereits 3 Wochen nach OP“ ansehen).
Am Frühennachmittag: Die RJ-Test. Eine Kapsel mit einer geringen Mengen radioaktiven Jods. Nach einer Stunde das Mittagessen. Da der Test theoretisch ambulant erfolgen kann, habe ich gefragt ob ich am Abend die Klinik verlassen darf und siehe da: ich musste nur einen Zettel unterschreiben und weg war ich! Die Gegend um den Max-Weber-Platz (Haidhausen) bietet manches an Kneipen, Musik-Clubs und Cafen an. Treffen mit Freunden und Familie? Nur zu! Für Einsamkeit gibt es genügend Zeit später.
2. Tag: Messung der Radioaktivität (jeden Tag nach dem Frühstück). Danach GKS ca. 20 Min. + 10 Min. für die SD. Es bleibt noch eine Stunde bis zum Mittagessen. Ich frage ob ich in den Garten gehen darf. Ja, kein Problem. Nach dem Mittagessen gehe ich wieder raus. Der Cappuccino aus der Cafeteria ist nicht übel.
Ab 13:00 Uhr nüchtern bleiben. Dann zwischen 15:00 und 16:00 Uhr bekommt man die Kapsel. Umziehen und Klinikkleidung anziehen. Die 24 Stunden der kompletten Isolation fangen an. Zitronen lutschen. Viel Trinken. Kalte Umschläge um den Hals. Kino / Musik/ Bücher/ Malen /Telefonieren. Die Ruhe genießen. Schade nur, dass ich zu den wenigen gehöre die mit der Übelkeit zu kämpfen haben. Es gibt aber Tropfen dagegen, Kopf hoch. Trotzdem möglichst viel trinken, da das Wetter am Wochenende so wunderschön sein sollte und vielleicht werden sie mich in den Gerten rausgehen lassen?
Die Schwestern bringen das Essen rein und holen das Tablett raus. Sie kommen auch kurz zum plaudern ganz nah ans Bett, und bleiben hinter der Bleihalbwand.
In der Nacht wird man um 03:00 Uhr (ja, kein Scherz!) zum Zitronenlutschen aufgeweckt. Fand ich irgendwie abartig. Vermutlich hatten sie schlechte Erfahrungen mit angeschwollenen Speicheldrüsen gehabt. Na ja.
3. Tag: An diesem Tag ab Mittag L-Thybon. Ab dem Nachmittag darf ich bereits auf den Flur. Dann nichts wie hin unter die Dusche, Klinikkleidung dort lassen und meine eigene Klamotten wieder anziehen. Je weniger ich mich als „Patientin“ fühle desto besser geht es mir.
4. Tag: Bei der morgigen Messung der Radioaktivität sind meine Werte so niedrig, dass ich theoretisch nach Hause gehen darf. Ich entscheide mich jedoch für noch einen Tag in der Klinik, da ich meine Familie vor unnötige Strahlung noch schonen möchte. Abgesehen davon muss ich am Tag darauf sowieso für die GKS wieder da sein. Also: ab in den Garten beim strahlenden Sonnenschein, Tropfen gegen die Übelkeit und Eis aus der Cafeteria. An diesem Tag in der Früh L-Thyroxin und noch 3x L-Thybon. Ich vermute, dass wenn es nicht gerade ein Sonntag gewesen wäre, wäre die GKS an diesem Tag erfolgt und ich wäre ein Tag früher entlassen worden.
5.Tag: Meine Radioaktivitätswerte sind schon erstaunlich niedrig. GKS. Alles in Ordnung. Kurzes Arztgespräch wg. der Nachsorge und um ca. 10:30 Uhr nach Hause.
Insgesamt gesehen war der Aufenthalt dort angenehm. Das Personal ist nett, Ärzte wie Schwestern und die Räumlichkeiten Hell und Freundlich.
Für die RJD gehe ich bestimmt gerne noch Mal hin.
Viele Grüße,
Yula. |
|
 |
|
 |
| Volker |
Beitrag: (p60950)
Verfasst am: 22. Jun 2008, 21:41 |
|
|
Fahre morgen wieder ins Uniklinikum Bonn ein, wo auch meine Erste Sitzung ablief.
Hatte ein Pap. Schildd.Kazinom und habe mich trotz dem alten Bunker gut gefühlt.
Das man mich in Ruhe lies, kam mir sehr gelegen und ich genoß die Ruhe.
Die Einweisung dauerte zwar einwenig aber als die kleine Pille im Bleibecher unten war lief alles nach Plan und rund. Ein neues Gebäude fehlt leider immernoch.
Was mir fehlte war mein Internet. Wünschte es gäbe einen WLAN zugang der meinetwegen auch bezahlt zu nutzen gewesen wäre.
Mal sehen was die nächste Woche bringt und wie ich die 2 RJT überstehe.
Meine Betreuung seit meiner ersten OP ist super gut verlaufen und ich kann nur jedem Das Marienkrankenhaus in Siegen zur OP empfehlen die Chirurgen waren mehr als nur Arbeiter.
Summa summarum macht Euch weniger Sorgen... das Leben ist kurz genug. Wir sind die Einäugigen unter den Blinden. |
|
 |
|
 |
tina50 Anmeldung: 13.10.07 Beiträge: 285 Pap. SD-Ca, follikul... saarland  50+ |
Beitrag:
Verfasst am: 03. Jul 2008, 10:32 |
|
|
Hallo und guten Morgen,
ich habe gerade eben deinen bericht über die RJT in der Klinik Winterberg gelesen. wir wären uns ja fast dort begegnet. Ich war letztes jahr im oktober zur 2. RJT dort. ich bin zwar keine Raucherin (mehr) aber ich war auch sehr zufrieden dort und habe mich dort wirklich sehr gut aufgehoben gefühlt. Mein 1. Aufenthalt war im Juni 2007, dann die 2. RJT im Oktober auch mit einer hohen Dosis, so um die 7500.
leider wurden jetzt bei der nachsorge vor 2 wochen lymphknoten festgestellt im oberen mediastinum - oberer brustkorbbereich - und es besteht der verdacht dass es metastasen vom schilddrüsenkrebs sind......es ist zum Ko......!!!! D. h. ich muss wieder hin und zwar schon am 22.07. Momentan bin ich seit knapp 2 wochen ohne medikamente. es geht mir auf gut deutsch gesagt beschissen!, weil ich natürlich eine Riesenangst habe vor dem was kommt. Alle Werte waren bis dato total gut. TG nicht mehr messbar schon seit knapp 1 Jahr und es ging mir bestens. Na ja, wir werden sehen wie es läuft. Ich werde dieses mal wenn es klappt mein laptop mitnehmen, muss mich aber erst erkundigen wie das funktioniert dort.
wie schon gesagt, wohne ich nicht weit weg von saarbrücken und da bietet sich die klinik an, weil sie sozusagen vor der tür liegt. verena aus dem saarland war in der uniklinik homburg.
viele grüsse und vielleicht "trifft" man sich ja mal wieder.
tina |
|
 |
|
 |
anna minna Anmeldung: 06.06.08 Beiträge: 48 fol. CA, Stimmbandlä... Sachsen/Anhalt - Altmark |
Beitrag: (p63876)
Verfasst am: 24. Sep 2008, 16:12 |
|
|
Hi Leute,
Ich war vom 18. bis 22.09. in derr Uniklinik Mgdb. zur RJT. Haltet euch bloß fern von da. Von Menschlichkeit keine Spur. Diagnostisch sind sie ja wirklich gut, aber alles andere vergeßt es.
Die meisten Schwesten sind sehr nett, aber alles was Arzt heißt - ohne Worte.
Bin Donnerstag eingereißt, kurzes Gespräch, Ärztin sprach als wär der Teufel hinter ihr her, schnell wie sau. Auf Fragen meinerseits zwecks Dosis, Verlauf kam nichts.
Tablette ab ins Zimmer. Dann ein Merkblatt - viel Trinken und viel Bonbons lutschen. Das wußte ich ja schon. Von der Station standen mir aber nur 0,5 l stilles und 0,5 l Sprudelwasser zu! Kaffee 1 Tasse zum Frühstück und 1 Tasse zum Kaffee. Mein 2. Vorname ist "Melitta" - ihr versteht. Auf meine Frage, ob ich noch etwas Wasser bekommen könnte - das reicht, Ich könnte mir was bringen lassen von zu Hause (100 km entfernt). Die Ärztin habe ich in der Zeit 3 mal gesehen.
Das allerschärfste war derr letzte Tag:
GanzkörperBildchen - Auswertung auf den Flur links Patienten, rechts Patienten und ich mitten drin. Sie kam drückte mir die Pillen für drei Tage in die Hand und wertete munter meine Bilder auf dem Flur aus - wieder sehr schnell!
Keine Metastasen aber das Restschilddrüsengewebe wurde und wird durch diese RJT nicht zersetzt. Also 2-3 RJT im Anschluss. Ich fragte nach einer Alternative wie eine 4. OP, da sie ja wissen wo das Gewebe sitzt; Antwort: das lassen sie mal unsere Sorge sein.
Mein Hals, mein Arsch (entschuldigung) und mein Leben.
Wahrscheilich bringt eine RJT mehr Geld als eine OP.
Ich für mein Teil gehe garantiert nicht mehr nach Magdeburg!!!! |
|
 |
|
 |
Momo
Anmeldung: 18.10.08 Beiträge: 39 SD-Ca pT3b (3), pN1a...  50+ |
Beitrag: (p65935)
Verfasst am: 24. Nov 2008, 14:10 |
|
|
Hallo, Ihr Lieben,
ich komme gerade von meiner 1. RJT auf der Isolierstation der Nuklearmedizin im Virchow-Krankenhaus in Berlin-Wedding zurück und will nur kurz ergänzen, was sich seit Haralds Bericht von 1998 (Bericht von 2003) geändert hat oder mir besonders auffiel.
Der gesamte Ablauf war exakt, wie von Harald beschrieben. Völlige Isolation, nur Einzelzimmer mit schönen großen Fenstern (man sieht das Starten der Flugzeuge auf dem Flughafen Berlin-Tegel), kein Kontakt zu anderen Patienten, Duschen erst am Entlassungstag.
Inzwischen gibt es von der Station saure Drops, Bonbons, Kaugummies und div. Tees...soviel man möchte. Freundliches Personal, Essensauswahl (bis hin zur Brotsorte und zu den div. Beilagen) und überraschend schmackhafte Küche (habe meine Not-Schokolade nicht gebraucht).
Die Therapie habe ich gut überstanden, hatte kaum negative Begleiterscheinungen und fühlte mich nicht schlechter als in den vorangegangenen fünfeinhalb Wochen in Unterfunktion. Geschlaucht haben mich die starken Abführmittel, die das Radiojod möglichst schnell wieder aus dem Körper schleusen sollten. Sie waren aber sehr wirkungsvoll, denn ich habe die beiden Kapseln am Donnerstag (20.11.) am Nachmittag bekommen und konnte am Sonntag (23.11.) bereits wieder nach Hause (da dies mehrere Patienten betraf, die den Grenzwert sonntags schon erreicht hatten, wurden von der Klinik extra am Sonntagmorgen Ganzkörperszintigramme organisiert, damit wir nicht bis heute (Montag) bleiben mussten).
Seit gestern nehme ich nun zum ersten Mal in meinem Leben L-Thyroxin und hoffe auf ein schnelles Auffüllen des Hormonspeichers.
Etwas geschockt hat mich, dass (mindestens) eine 2. RJT nahezu "Standard" ist...das hatte ich vorher bei Total-SD-OP nicht so verstanden und schon gehofft, dass jetzt bereits "das Gröbste" erledigt sei. Auf dem Szinti war aber selbst für einen Laien deutlich sichtbar, wieviel Restgewebe noch vorhanden ist.
Ich werde also im kommenden Mai wieder "einrücken", dann aber ohne mehrwöchige Unterfunktion, sondern mit zwei vorher verabreichten Thyrogen-Spritzen (wurde von der Ltd. Oberärztin sofort selbst in dieser Weise vorgeschlagen).
Gruß
Momo _________________ Werde Mitglied im Verein! Gemeinsam können wir mehr erreichen !!! |
|
 |
|
 |
| Herbie |
Beitrag: (p66055)
Verfasst am: 27. Nov 2008, 13:18 |
|
|
Hallo an Euch,
ich muss demnächst zur Radiojodtherapie ins Virchow Klinikum in Berlin, da ich seit Jahren rauche, habe ich Angst vor Entzugserscheinungen wenn ich dort nicht wenigstens ein paar wenige Zigaretten rauchen darf.
Kann mir jemand sagen ob das Rauchen dort wärend der Therapie erlaubt ist?
Gruss Herbie |
|
 |
|
 |
Momo
Anmeldung: 18.10.08 Beiträge: 39 SD-Ca pT3b (3), pN1a...  50+ |
Beitrag:  (p66056)
Verfasst am: 27. Nov 2008, 13:25 |
|
|
Hallo Herbie,
ob es erlaubt ist, weiß ich als Nichtraucherin leider nicht.
Ich konnte aber mein Fenster (das auf ein etwas begrüntes Flachdach ging) etwas schräg aufklappen......und davor lagen eine Unmenge von Zigarettenkippen...offensichtlich von anderen (vorherigen) Patienten
...und: ruf einfach auf der Station vorher an und frage nach!
Gruß
Momo _________________ Werde Mitglied im Verein! Gemeinsam können wir mehr erreichen !!! |
|
 |
|
 |
Ineska Anmeldung: 11.10.08 Beiträge: 22 Z.n.op.pap. SD-Ca.u.... Bremen  30+ |
Beitrag: (p66147)
Verfasst am: 01. Dez 2008, 12:54 |
|
|
Hallo,
habe meine RJT im August 2008 in der Hancken Klinik Stade gemacht.
Der Vorstellungstermin wurde direkt vom Krankenhaus für mich gemacht.
Eine sehr nette und kompetente Sekretärin der Klinik hat mich dann zu Hause angerufen und die Termine bzw. das Prozedere mit mir abgesprochen. Die Termine und der Jodtest haben gut geklappt( Mo.Mi,Do). Freitag dann Aufnahme zur Hochdosis in Unterfunktion.
Supermoderne und hübsch ausgestattete Station mit großem Wintergarten. Einzelzimmer mit Balkon/Bad/Telefon/Fernseher.
Mittags Verabreichung von Kortison und Magenschutz und der Kapsel( Hochdosis). Das Essen wurde mir auf einen Tisch vor die Tür gestellt, angeklopft und ich durfte es mir dann holen. Das Zimmer durfte ich jetzt nicht mehr verlassen. Getränkewünsche wurden mit einem Zettel auf dem Tisch erfüllt. Reste mußten in eine schwarze Tonne entsorgt werden.
Ein Bad hatte ich direkt am Zimmer und dufte duschen und die Toilettenspülung benutzen ohne Vorschriften über die Häufigkeit.
Saure Bonbons /Lakritze und Kaugummi´s wurden auch von der Klinik gestellt, obwohl ich mich vorher mit Unmengen eingedeckt hatte.
Schwestern waren auch über das Telefon die ganze Zeit erreichbar, habe ich aber gar nicht in Anspruch genommen.
Es hieß, dass ich das Zimmer Montag 7:00Uhr zur Messung der Reststrahlung verlassen darf (am Wo.ende wird nicht gemessen).
Am Sonntagabend fragte dann eine Schwester, warum ich denn gar nicht im Wintergarten sei? Leider hatte mir keiner gesagt, das ich nach 24h zumindest mein Zimmer mal kurz verlassen durfte. O.kl.,24h zu lange abgesessen.
Also nix wie raus ein bisschen bewegen, denn aufgrund des wunderbaren Essen´s, ein dickes Lob an die Küche dort, kam ich mir schon ziemlich gemästet vor. Allerdings hatte ich auch Unmengen an Getränken zu mir genommen um das RJ schnell wieder auszuscheiden.
Die Messsung am Montag ergab dann, dass ich nach der Ganzkörperszintigraphie die Klinik verlassen durfte.
War jetzt (Nov.) aktuell zur Nachsorge unter Thyrogen zur 123 Joddiagnostik dort und war wieder begeistert über die Top-Organisation Planung sowie Ablauf der Untersuchungen.
Ich kann die Kinik nur empfehlen. Man ist dort ärztlicherseits bestens aufgehoben und beraten. Zudem hat das Haus eine nette Atmosphäre und die Station eher einen "Hotel" Charakter, als den hier in div. Berichten häufig verwedeten Begriff des "Bunkers" .
Vielen Dank an alle, die mich in diesen Tagen nicht vergessen haben und mich am Telefon nett bei Laune gehalten haben.
Ineska
Zuletzt bearbeitet von Ineska am 04. März 2009, 13:27, insgesamt einmal bearbeitet |
|
 |
|
 |
ANAID Anmeldung: 26.12.08 Beiträge: 41 Pap. SD-Karz. Köln |
Beitrag: (p67336)
Verfasst am: 08. Jan 2009, 15:01 |
|
|
Hallo zusammen,
bin seit heute in der RJT in der UNI-Klinik in Köln. Ich war erst am Dienstag hier zum Vorgespäch. Mein Hausarzt und der Onkologe meinten, nach der OP Anfang Dezember hätten wir ja noch genügend Zeit.
Wie gesagt, Dienstag Vorgespräch und heute Aufnahme. Zeit? Ist wohl relativ zu sehen.
Beim Vorgespräch wurde ich das erste mal so richtig über meine Erkrankung aufgeklärt. Auch über die Folgen und Begleiterscheinungen der Unterfunktion. Ich wußte nicht, dass man in der UF kein Auto fahren darf. Ist Versicherungsmäßig nicht abgesichert bei einem Unfall. Und ich bin immer gefahren, meistens sogar noch mit den Kindern.
Bei der Aufnahme heute wurde mir durch die Schwester die gesamte Anwesenheit und die Verhaltensweisen erläutert. Aufnahme ist auch hier immer Donnerstags und Dienstags dann die Entlassung. Ich wurde auch darauf hingewiesen, dass zum jetzigen Zeitpunkt wohl niemand mit SD-Karzinom hier ist und mein Aufenthalt hier etwas anders ist als der der anderen Patienten. Ist aber zu verschmerzen.
Das Haus ist komplett neu errichtet. 2-Bettzimmer, sehr geräumig mit eigenem Bad (WC,Dusche). Die Zimmer haben Telefon, TV und einen kostenlosen WLAN-Anschluss. Es gibt einen Fitnessraum, den man in der UF jedoch nicht benutzen darf, eine kleine Bibliothek und einen Aufenthaltsraum. Man hat die Möglichkeit, eigene Lebensmittel und Bettwäsche mitzubringen.
Man kann hinterher auch alle Sachen wieder mitnehmen und braucht auch nichts entsorgen.
Bei der Aufnahme wurde mir auch die Möglichkeit eröffnet, einen Sozialarbeiter zu kontaktieren um eine AHB und Reha zu beantragen.
Alles in allem, bis jetzt nur zu empfehlen. Die Schwestern tun Ihr Möglichstes um den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten.
LG Diana |
|
 |
|
 |
Gehe zu Seite Zurück 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 Weiter
|