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Foren-Übersicht Schilddrüsen-Operation AWMF-Leitlinie zur Schilddrüsenoperation (benigne) 2015
Thema: 

AWMF-Leitlinie zur Schilddrüsenoperation (benigne) 2015

im Forum: Schilddrüsen-Operation
Autor: Beitrag:  (1 Beitrag von 2)

Harald
Anmeldung: 12.05.1999
Beiträge: 15298
Region: Berlin
Krankheit: follikulärer SD-Krebs 97 (oxyphil)
Beitrag: AWMF-Leitlinie zur Schilddrüsenoperation (benigne) 2015
Verfasst am: 18. Feb 2016, 00:14

in den Link-Kategorien:
[] AWMF-Leitlinie: Operative Therapie benigner Schilddrüsenerkrankungen 2015(223 clicks)
Die S2k-Leitlinie wurde interdisziplinär und unter Patientenbeteiligung (u.a. durch unseren Verein [leider noch mit dem alten Namen vor 2013]) erstellt.

Sie macht Aussagen zur:
  • 2.2 Präoperative Diagnostik
  • 2.3 Resektionsformen / Begriffsdefinitionen
  • 2.4 Indikationen zur Operation
  • 2.5 Resektionsverfahren
  • 2.6 Operationstechnik
  • 2.7 Histologische Untersuchung des Operationspräparates
  • 2.8 Postoperative Überwachung
  • 2.9 Wundinfektion nach Schilddrüsenoperation


Das Dokument ist im Internet frei verfügbar (Registernummer 088/007)

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Hallo,

die Link innerhalb des Forums AWMF-Leitlinie zur Schilddrüsenoperation (benigne) 2010 wurde im Jahr 2015 aktualisiert.

Neu hinzugekommen sind die Kapitel
:
  • 2.4.7. Kinder und Jugendliche
    (...)
  • 2.5.5 Lokal ablative Verfahren [es wird nicht ausgeführt, was darunter zu verstehen ist; siehe dazu
    (..)
  • 2.9 Wundinfektion nach Schilddrüsenoperation


Die Aussage zu den lokal ablativen Verfahren beschränkt sich allerdings auf diesen einen Satz:
Zitat:
Wirksamkeit und Sicherheit lokal ablativer Verfahren als Alternativen zur Operation können auf Basis der derzeitigen Datenlage nicht beurteilt werden und sollten nur im Rahmen von Studien eingesetzt werden.

Kommentar:

Die wichtigste Änderung ist, dass für jede Schilddrüsenhälfte eine eigene Indikation für die Schilddrüsenoperation gestellt werden muss.
Zitat:
2.5.2. Knotenstruma(...)
Die OP-Indikation sollte für jede Seite getrennt gestellt und dokumentiert werden.[Hervorhebung HR] Das Belassen von normal erscheinendem Schilddrüsengewebe kann im Sinne einer morphologie- und funktionsgerechten Resektionsstrategie erfolgen. Das Belassen von Knoten auf einer operierten Seite sollte vermieden bzw. begründet werden, da diese die Hauptursache von Rezidivoperationen sind. Demgegenüber steigt mit zunehmendem Resektionsausmaß das Risiko operativer Komplikationen. Insofern erfordert das individuell zu wählende Resektionsausmaß stets eine Abwägung zwischen dem potentiellen krankheitsbedingten und dem operativen Risiko. Bei vollkommen knotig umgewandeltem Schilddrüsengewebe oder multiplen Knoten in beiden Schilddrüsenlappen sollte eine Thyreoidektomie oder Fast-totale (41, 42) Thyreoidektomie angestrebt werden.


Sie macht Aussagen zur:
  • 2.2 Präoperative Diagnostik
    • 2.2.1 Anamnese und klinischer Untersuchungsbefund
    • 2.2.2 Zervikale Sonographie
    • 2.2.3 Szintigraphie
    • 2.2.4 Zusätzliche Bildgebung
    • 2.2.5 Laryngoskopie
    • 2.2.6 Kalzium
    • 2.2.7 Kalzitonin
    • 2.2.8 Feinnadelpunktion

  • 2.3 Resektionsformen / Begriffsdefinitionen
  • 2.4 Indikationen zur Operation
    • 2.4.1. Solitärknoten
      • 2.4.1.1 Knoten mit Malignitätsverdacht
      • 2.4.1.2 Knoten ohne Malignitätsverdacht
      • 2.4.1.3 Autonomer Knoten
      • 2.4.1.4 Zyste

    • 2.4.2 Knotenstruma
    • 2.4.3 Immunogene Hyperthyreose vom Typ Basedow
    • 2.4.4 Jodinduzierte Hyperthyreose
    • 2.4.5 Thyreoiditis
    • 2.4.6 Rezidivstruma
    • 2.4.7. Kinder und Jugendliche

  • 2.5 Resektionsverfahren
    • 2.5.1 Solitärknoten
    • 2.5.2 Knotenstruma
    • 2.5.3 Hyperthyreose
    • 2.5.4 Rezidivstruma
    • 2.5.5 Lokal ablative Verfahren

  • 2.6 Operationstechnik
    • 2.6.1 Darstellung des Nervus laryngeus recurrens
    • 2.6.2 Schonung des Nervus laryngeus superior
    • 2.6.3 Darstellung der Nebenschilddrüsen
    • 2.6.4 Vorgehen bei retrosternaler/retromediastinaler Struma
    • 2.6.5 Intraoperativer Gefrierschnitt der Schilddrüse
    • 2.6.6 Minimal-invasive Operationsverfahren

  • 2.7 Histologische Untersuchung des Operationspräparates
  • 2.8 Postoperative Überwachung und Kontrolle

    • 2.8.1 Postoperative Überwachung
    • 2.8.2 Postoperative Kontrolle der Kehlkopffunktion und Vorgehen bei Funktionsstörungen
    • 2.8.3 Postoperative Kontrolle der Nebenschilddrüsenfunktion und Vorgehen bei Funktionsstörungen
    • 2.8.4 Postoperative Kontrollen der Morphologie der Restschilddrüse
    • 2.8.5 Postoperative Rezidivprophylaxe und Schilddrüsenhormonsubstitution

  • 2.9 Wundinfektion nach Schilddrüsenoperation


Anmerkung:

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Die Veranstaltung ist kostenfrei.
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